Allg. Promotion

M

Mr. Pink

Guest
Dzien dobre, meine lieben Parteifreunde,

@ Pink and Gay: weder Pink noch Gay, im übrigen lesen sie eigentlich die Beitrgäge die sie kommentieren? Da steht nichts davon, dass ich nicht bereit wäre etwas für den Erwerb eines Dr. Titels zu leisten.

@jk: A4 Format? Sie scherzen, dies würde sich bestenfalls im Querformat eignen!

@Mr. White: Good evening, it's nice to have you with me and thank you very much!

@Gast 5: Ihnen kann ich aus eigener Erfahrung nur Zustimmen, ergo: sie sehen also woher der Wind tatsächlich pfeift

Nun nochmal auf ein Neues, kann mir denn hier niemand meine wie ich meine simple Frage ob ein deutscher PA bzw. europ. PA auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtschutzes promovieren kann? Dies erscheint mir sinnvoller als eine Promotion auf einem technischen Gebiet. Mir schwebt da so eine Innsbrucker Juristenpromotion vor, für die die verstehen was ich meine....

Besten Dank für die hilfreichen sowie auch für die humorvollen Beiträge, beides hat mich beschwingt.

Ein erholsames Wochenende wünscht,

Ihr Mr. Pink.
 
P

Plempi

Guest
"kann mir denn hier niemand meine wie ich meine simple Frage ob ein deutscher PA bzw. europ. PA auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtschutzes promovieren kann?"

Ihre Frage ist zugegeben simpel. Und genauso simpel ist auch die Antwort. Fragen Sie z.B. Herrn Prof. Cohausz, er unterrichtet an der FU in Hagen GRS, vielleicht haben Sie damit auch schon Ihren Doktorvater gefunden.
 
C

corvinus

Guest
wow, ich dachte schon, das wäre alles fake,

es gibt eigentlich nur drei Möglichkeiten:

  • s. plempi , dem ist nichts hinzuzufügen
  • Kaufen bei Herrn Weyer (Pink + Gay hat dazu alles schon gesagt)
  • Innsbruck oder MPI in München. Ersteres kenn ich nur bei "richtigen" Juristen, aber warum sollte es bei PAs nicht auch möglich sein
  • Meine Frage an Mr. Pink: wozu ein Doc Titel? Hat Ihre Frau/Partnerin mal verwelktes Gemüse auf dem Markt bekommen und ihre hochherrschaftliche Zunge hat das nicht goutiert?
  • Ach ja vergass, ein M Jean Bedel Bokassa hat Ende der siebziger freizügig Doc Titel verteilt, vielleicht ist noch einer übrig.
Und jetzt im Ernst: Glaubt irgendjemand - außer in einem Karnevalsverein - dass irgendein Mandant einen gefakten/gekauften Doc Titel ernst nimmt????? Falls es um Triebabfuhr geht kann man das wirklich einfacher haben
 
B

bierzeit

Guest
ich kenne einige naturwissenschaftler die innerhalb der rechtswissenschaften/IP doktorieren. einer ist in london am Queen Mary Intellectual Property Research Institute (www.qmipri.org) andere in münchen am Munich Intellectual Property Law Center (www.miplc.de). da solltest du die nötigen infos erhalten...

viel spass jedenfalls...

bz
 
G

gast2000

Guest
Mr. Pink schrieb:
Nun nochmal auf ein Neues, kann mir denn hier niemand meine wie ich meine simple Frage ob ein deutscher PA bzw. europ. PA auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtschutzes promovieren kann? Dies erscheint mir sinnvoller als eine Promotion auf einem technischen Gebiet.
Hm, ich will ja nicht in unsere Berufskrankheit Nr. 1 verfallen, aber die Ausgangsfrage las sich ein bisschen anders (da war durchaus von Technik die Rede)... Kein Wunder also, dass hier die meisten an Titelkauf gedacht haben;-)

Über die "juristischen" Promotionsmöglichkeiten für PAs weiß ich ehrlich gesagt nichts und kenne auch niemanden, der sich in eine entsprechende Richtung orientiert hätte. Wenn ich aber als Vergleich das heranziehe, was ich an Promotionen in "normalen" juristischen Fakultäten mitbekommen habe, würde ich mir das nicht allzu einfach vorstellen. Ein müheloser Doktortitel wird das also bestimmt nicht...
 
C

corvinus

Guest
das Kernproblem lag in der Frage (sofern die seriös ist). es bleiben eh Fragen offen:

Der Zusammenhang zwischen PA und Promotion in IP ist mir völlig schleierhaft. Soll ein PA eine Promotionsvoraussetzung sein`(PA ist KEIN Studienabschluss..., aber kann ja am MPI etc sein)? Will sich Mr. Pink wichtig machen? Er könnte ja sogar in Markenrecht (Konstanz, Tübingen etc) promovieren, wenn das die Promotionsordnungen hergeben ; das ist doch die eigentliche Frage, oder?

Denn - sofern an eine eigene Promotion gedacht ist - es ist pumperlwurscht, was man vorher studiert hat , wenn es die Promotionsordnung der Uni erlaubt, an der man in irgendeinem Fach promovieren kann.
 
M

Mr. White

Guest
Wie ich oben schon mal anmerkte, glaube ich, dass Voraussetzung für eine Promotion im juristischen Bereich entweder zweites Staatsexamen oder LLM sein dürfte.

Eine bestandene PA-Prüfung alleine sollte nicht ausreichend sein, allerdings würde ich tatsächlich mal in Hagen anrufen, um anzufragen, wie weit die Pläne gediehen sind, das Studium auszuweiten.
 
L

Lisa

Guest
Mr. White schrieb:
Wie ich oben schon mal anmerkte, glaube ich, dass Voraussetzung für eine Promotion im juristischen Bereich entweder zweites Staatsexamen oder LLM sein dürfte.
Da glauben Sie falsch, Mr. White, das hängt von der jeweiligen Promotionsordnung ab, und ich kenne einige Beispiele von Soziologen, Philosophen etc., die im Anschluss an ein Staatsexamen oder einen Magister in Jura promoviert haben. Warum also nicht mit einem Dipl.-Ing. in Jura promovieren? Die bestandene PA-Prüfung wird wohl formal keine Rolle spielen, könnte aber helfen, um einen Dr.-Vater und die entsprechende Fakultät zu überzeugen, dass gewise Kenntnisse vorhanden sind. Da böte sich thematisch der gewerbliche Rechtsschutz dann sicher eher an als z.B. römische Rechtsgeschichte, so dass ich mal beim MPI in München und bei anderen entsprechenden Lehrstühlen anfragen würde. Wenn Sie das in Vollzeit machen wollen, müssen Sie aber vemrutlich mindestens mit 2 Jahren Zeit rechnen, entsprechend mehr, falls das ein Nebenjob sein soll.
 
G

GAST_DELETE

Guest
Lisa schrieb:
das hängt von der jeweiligen Promotionsordnung ab, und ich kenne einige Beispiele von Soziologen, Philosophen etc., die im Anschluss an ein Staatsexamen oder einen Magister in Jura promoviert haben. Warum also nicht mit einem Dipl.-Ing. in Jura promovieren?
Es gibt verschiedene Unis, die setzen 1. oder 2. Staatsexamen Jura voraus. Andere nur eine gewisse Anzahl an Scheinen für bestimmte Rechtsgebiete. Mit bestandenen Hagen I oder II fehlt einem dann aber mindestens immer das Strafrecht (das wollen alle haben).
 

nahla

Schreiber
Hallo,
ich bin Biologiestudentin und schreibe gerade meine Diplomarbeit. Ich überlege schon lange,ob ich ich danach die Patentausbildung machen soll. Nun meine eigentliche Frage, ist eine Promotion für einen Biologen im voraus notwendig und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt in etwa gleich?

Gruß
 

Rex

*** KT-HERO ***
Die Chancen für Patentanwälte mit Fachgebiet Biologie sind sehr schlecht. Selbst wenn Du eine Kandidatenstelle bekommst, droht danach Arbeitslosigkeit oder ein Einkommen auf Hartz4 Niveau.

Es gibt im Patentwesen eine Überversorgung durch die sog. "Kandidatenschwemme". Allenfalls Ingenieure oder Physiker haben Chancen, müssen sich aber auch einem immer härteren Wettbewerb stellen. Die guten Zeiten sind endgültig vorbei.

Ob Du eine Promotion hast oder nicht, spielt dabei überhaupt keine Rolle.
 

Gonzo

*** KT-HERO ***
Hallo Nahla,

also ganz so schlimm wie Rex das schildert, ist die Situation meines Erachtens auch nicht.
Es hat in den letzten Jahren tatsächlich einen starken Anstieg bei der Zahl neu zugelassener Patentanwälte gegeben aber bislang ist mir noch kein Fall bekannt, bei dem jemand arbeitslos oder einkomenstechnisch bei Hartz lV gelandet wäre.
Die ganz goldenen Zeiten bei denen es keine Konkurrenz gab, sind zwar vorbei aber ordentlich leben kann man von dem Job schon noch.
Biotechnologie ist im Vergleich auch ein recht kleines Gebiet (kleiner als Elektrotechnik o.ä.) aber dafür relativ krisenresistent, da bei vielen Anmeldern eigentlich alles am Patentschutz hängt (z.B. die nächste Finanzierungsrunde oder Vertragsmodalitäten bei Kooperationen etc.).

Für das eigene Einkommen spielt auch die unternehmerische Fähigkeit eine Rolle. Wenn z.B. die Akquise gut läuft dann steigt auch das Einkommen.

Nun zur eigentlichen Frage: Das Thema ist schon häufig im Forum diskutiert worden und es lässt sich vielleicht zusammenfassen:
  • Dr.-Titel bringt etwas bei einigen Mandanten sowie einigen Kanzleien.
  • Dr.-Titel bringt normalerweise auch das eine Jahr praktischer Tätigkeit, welches man beim DPMA angeben muss, um zur Ausbildung zugelassen zu werden.
  • Mehr als 1.-2. bringt der Titel nicht. Wenn man also darauf verzichten kann und dennoch zugelassen wird, dann kann man 3-5 Jahre (so lange dauert eine Promotion) "länger" als Patentanwalt arbeiten und somit deutlich das Lebensarbeitszeiteinkommen steigern. Durch das jüngere Einstiegsalter ist man dann auch bei vielen Kanzleien attraktiver, denn man hat dan länger Zeit für die Kanzlei Geld zu erwirtschaften, bevor man Partner/in werden kann/will.

Ich hoffe, dass die Antwort hilft und wäre auch froh, noch weitere Stellungnahmen von betroffenen Kollegen (evtl. Biologen/Chemikern) lesen zu können, denn das Thema ist schon recht interessant.

Grüsse,

Gonzo
 

union

*** KT-HERO ***
Rex schrieb:
Die Chancen für Patentanwälte mit Fachgebiet Biologie sind sehr schlecht. Selbst wenn Du eine Kandidatenstelle bekommst, droht danach Arbeitslosigkeit oder ein Einkommen auf Hartz4 Niveau.
Das stimmt meiner Erfahrung nach überhaupt nicht. Wahr ist allenfalls, dass die Aussichten für Biologen im Vergleich zu den Ingenieuren schlechter sind. Das merkt man bereits an der Menge an angebotenen Kandidatenstellen und später tatsächlich auch an den Verdienstaussichten. Einen arbeitslosen Patentanwalt aus dem Bereich Biologie kenne ich hingegen nicht, und mit Hartz4 zu drohen ist Unfug.

Eine Kandidatenschwemme mag es geben und die verschärft sicher auch den Markt und die Verdienstmöglichkeiten. Nur muss man hier immer berücksichtigen, von welch hohem Niveau die Patentanwälte dabei absteigen. Aus Biologensicht sind die Verdienstmöglichkeiten daher selbst dann noch rosig, wenn's der etablierten Patentanwaltschaft schon lange graut.

Wenn man sich als Biologin für die Ausbildung zur Patentanwältin entscheidet, ist eine Promotion sehr zu empfehlen. Zum einen benötigt man sowieso als Zulassungsvoraussetzung ein Jahr Arbeitserfahrung. Zum anderen nehmen einen die Mandanten/Erfinder eher ernst, wenn man selbst, wie sie, ein Dr. vorm Nachnamen trägt.

Viel wichtiger als die obigen Fragen sind aber wie immer, ob einem die tägliche Patentanwaltsarbeit an sich taugt.

union
 

Khisanth

SILBER - Mitglied
Als Patentanwalt der betroffenen Fachrichtung kenne ich sowohl Kollegen, die nach der Prüfung eine gute Stelle bekommen haben als auch solche, die Mühe hatten, ihre Miete zu bezahlen. Das entscheidende Nadelöhr ist im Moment, eine Kandidatenstelle in einer Kanzlei zu finden (siehe aktuelle Stellenanzeigen), und daran scheitern die allermeisten Interessenten. Dazu gab es vor einiger Zeit einen Thread, den solltest Du mal suchen und lesen. Melde Dich wieder, falls Du danach noch spezifische Fragen hast.

Wenn Du eigentlich nicht promovieren möchtest, Dich aber für Patentrecht interessierst, könnte die Ausbildung zur Fachangestellten interessant sein - eine gefragte Qualifikation mit Verdienstmöglichkeiten über denen vieler promovierter Biologen.
 

Panwalt

SILBER - Mitglied
Aus meiner Erfahrung kann ich nicht bestätigen, dass es ein Problem ist, eine Kandidatenstelle bekommen. Ich selbst wurde mit Angeboten überhäuft und stelle beim Surfen auf Websites von Patentanwaltskanzleien regelmäßig fest, dass einige Kanzleien wie wild weiter ausbilden.

Aus meiner Erfahrung besteht das Problem darin, als Patentanwalt nach dem Examen in einer Kanzlei eine adäquate Stelle zu finden. Da ich nicht in die Industrie wollte, habe ich daher die Selbständigkeit vorgezogen. Mein Einkommen ist gering.

Besonders sonderbar kommen mir die guten Ratschläge von Kollegen vor wie etwa: die Ausbildung zur Fachangestellten könnte interessant sein, wenn Du eigentlich nicht promovieren möchtest. Studiert man neuerdings Biologie, um die Fristennotation zu erlernen, so dass das Biologiestudium die passende Vorbereitung ist?

Wer sich für Patente interessiert, ist auch sehr gut bei der Müllabfuhr in München aufgehoben. Der Job ist gut bezahlt und gefragt. Beim Müllentsorgen besteht die Möglichkeit, die ausrangierten Akten der Patentanwälte zu studieren.
 

Das gelbe U

*** KT-HERO ***
Spätestens beim Einstieg in die "Partnerschaft" droht inzwischen bei manchen Kanzleien jahrelanges Einkommen unter HartzIV-Niveau, nur um die Ansprüche der älteren zu bedienen.

Die vielen, vielen Kanzleigründungen haben schon ihren Grund - meist sind das aber verlängerte Werkbänke der weltweiten Top Ten Anmelder - ohne Vertretung, ohne Jahresgebühren o.ä. Das lohnt sich nur dann richtig, wenn billige Kandidaten die Arbeit machen. Und diese Großfirmen drücken stark auf die Preise, die sich bspw. bei einem der größten Anmelder aus DE in den letzten 7 Jahren um etwa 30% reduziert haben, und zwar absolut und nicht inflationsbereinigt.

Willkommen in der Wirklichkeit. Angesichts des Mangels an Nachwuchses dürfte es für junge Ingenieure deutlich lukrativer sein, in ihrem angestammten Beruf zu bleiben und auf Aufstiegsmöglichkeiten zu schielen. Mal sehen, was da noch auf uns zukommt.
 

kanderdat

Schreiber
Hinsichtlich der Jobangebote als Patentanwaltskandidat kann ich Panwalt's Aussage bestätigen. Viele Kanzleien "bilden" weit über ihren eigenen Nachwuchsbedarf "aus" und trennen sich nach der sogenannten Ausbildungszeit von den ehemaligen Kandidaten, da zumindest Standardarbeit nach einiger Einarbeitungszeit günstiger von neuen Kandidaten durchgeführt werden kann. Der Verbleib der ehemaligen Kandidaten interessiert die Ausbilder oft leider herzlich wenig. So entsteht dann die vielzitierte Kandidatenschwemme.
Meines Erachtens müsste die Patentanwaltskammer hier regulierend eingreifen - beispielsweise über eine Regelung nach der Kandidatenzeit, in der dem ehemaligen Kandidaten ein Verbleib in der Kanzlei für zumindest eine vorgegebene Zeit zugesichert wird. Nichtgeeignete Kandidaten können ja bereits nach der Probezeit von üblicherweise sechs Monaten "gegangen werden". Dies würde einer Ausbeutung, die letztendlich zu der "Kandidatenschwemme" führt, einen Riegel vorschieben.
 

Khisanth

SILBER - Mitglied
Hallo panwalt,

mir scheint, dass sich die Situation vielleicht ein wenig geändert hast, seitdem Du selbst eine Stelle gesucht hast, was vielleicht schon eine Weile her ist?

Jedenfalls gibt es im gesamten Kandidatentreff derzeit keine Kanzleiangebote für Biologie-Kandidaten, und ich kenne nur eine Kanzlei in München, die regelmäßig entsprechende Angebote veröffentlicht, und das auch nur, weil ein Teil der dortigen Kandidaten nach drei Monaten Tätigkeit wieder entlassen wird. Auch stark expandierende Kanzleien, die früher viele Biologen eingestellt haben, wenden sich jetzt nur noch an Kandidaten anderer Fachrichtungen. Hingegen kenne ich mehrere teilweise gut qualifizierte promovierte Biologen, beispielsweise mit Harvard-Postdoc, die keine Stelle bekommen haben. Wenn Du ihnen Tipps geben kannst, wo sie mit Angeboten überhäuft werden, leite ich die gerne weiter.

Auch in Zukunft wird es immer ein paar Stellen geben, aber wie gesagt, die allermeisten Interessenten werden keine bekommen.

Auf Deine Polemik gehe ich nicht ein, aber mach doch erst mal bessere Vorschläge. Viele Biologen können sich nach dem Studium nicht den Luxus erlauben, einen Job aus vielen Angeboten auszuwählen, geschweige denn danach, ob ihr Studium dafür eine "passende Vorbereitung" war.
 

Rex

*** KT-HERO ***
Khisanth schrieb:
Viele Biologen können sich nach dem Studium nicht den Luxus erlauben, einen Job aus vielen Angeboten auszuwählen, geschweige denn danach, ob ihr Studium dafür eine "passende Vorbereitung" war.
Hallo Khisanth,

das Biologen Probleme haben, eine Kandidatenstelle zu bekommen, mag ja sein. Aber darin liegt nicht das Problem. Es zeigt nur, dass kein Bedarf an Patentanwaltsbiologen besteht. Was nützt denn die PA-Ausbildung, wenn das Elend nach der Ausbildung anfängt. Ich kenne auch einen solchen Fall, wo der Betreffende kaum die Miete zahlen kann, die Wohnungsmiete wohlgemerkt, denn die Kanzlei ist in seiner Wohnung (ich kann hier natürlich keine Namen nennen).
Ich verstehe wirklich nicht, wie man da mit gutem Gewissen zu einer einer PA-Ausbildung raten kann; ich kann das jedenfalls nicht.

Ich würde statt dessen empfehlen, nach dem Bio-Studium lieber noch Medizin zu studieren, das wird mit Sicherheit keiner bereuen.
 
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