Praxis Amtsschriftwechsel nur per Fax ohne Bestätigungskopie

Marc N. Zeichen

*** KT-HERO ***
Hallo Forum,

spricht heutzutage noch irgendetwas (Vernünftiges) dagegen, Schriftwechsel mit den Ämtern nur noch per Fax durchzuführen und kein Original per Post mehr hinterher zu schicken?
 

pak

*** KT-HERO ***
Allenfalls die Sicherheit. Wer weiß, was die Faxgeräte beim Amt taugen, denn letztlich bleibt der Absender dafür verantwortlich, ob und in welcher Form das Fax ankommt. Doppelt gemoppelt" hält besser ...



Gruß


pak
 

Fragender

GOLD - Mitglied
Zumindest bei Patenten/Gebrauchsmustern spricht die Qualität der Übertragung dagegen... Erteilungen sind mit Fax-Unterlagen nicht möglich.

Und ich kenne auch Einsprüche, bei denen das Fax nicht komplett übertragen wurde und die Unterlagen per Post erst nach der Einspruchsfrist eingetroffen sind...

Wie wär's mit DPMAdirekt? Damit ist die Übertragung sichergestellt, die Qualität passt (wenn elektronische Dokumente genommen werden und nicht nur Scans) und es sind sogar Graustufen in den Figuren möglich...

Gruß, Fragender
 

Pat-Ente

*** KT-HERO ***
Ich stimme dem Fragenden zu ... gegen das Fax spricht, dass elektronische Einreichung bequemer, von höherer Qualität und sicherer (in Bezug auf die Empfangsbestätigung) ist.
 

Sousse

BRONZE - Mitglied
Unabhängig davon, dass wie bereits gesagt, die volle Beweislast des Zugangs eines Schriftsatzes beim Absendenden liegt (IX ZB 67/17), rufen einen die lieben Formalsachbearbeiter des DPMA zumindest bei Verfahrenserklärungen, wie Anträgen oder Verzichten, immer wieder mal an und bitten um eine Originalunterschrift, entweder per Post oder per elektronischer Signatur. Es wäre mal interessant, sich einer solchen Bitte zu verweigern und zu sehen, was passiert.
 

der_markus

GOLD - Mitglied
Was mittlerweile auch gegen das Fax spricht sind die modernen VoIP Anschlüsse. Die sind nicht mehr zwingend mit Fax kompatibel. Wir haben mit der Anschlussumstellung sehr lange gewartet, da das Netz der Telekom lange Zeit das T38 Faxprotokoll nicht unterstützt hat. Mittlerweile funktioniert es angeblich. Dennoch hat das Fax bei uns etwas an Vertrauen verloren.

Wir reichen sehr viel mit DPMAdirektPro ein. Seit der jüngsten Aktualisierung der ERVDPMAV und der damit verbundenen Programmrevision wurden ja die Nachgänge umfassend erweitert, sodass man nun fast alle Vorgänge und EIngaben über einen Nachgang einreichen kann. Geht schneller als Fax und ist sicherer. Und das was nicht über DPMADirektPro einreichbar ist, wird gefaxt und in Original hinterhergeschickt, da ggf. ohnehin Anlagen/Entgegenhaltungen enthalten sind.
 
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