Hallo zusammen,
ich studiere Elektrotechnik und werde voraussichtlich 2031 meinen Master abschließen. Der Weg zum Patentanwalt reizt mich sehr, aber die Entwicklung bei KI macht mich ehrlich gesagt etwas unsicher. Wenn ich 2031 als Kandidat anfange, wäre ich ja erst um 2034 fertig und da frage ich mich, wie der Beruf dann aussieht.
Deshalb würde mich eure Einschätzung aus der Praxis interessieren:
1. Wie gehen eure Kanzleien bzw. Patentabteilungen aktuell mit KI um? Wird sie schon fest beim Ausarbeiten von Anmeldungen, bei Bescheidserwiderungen oder Recherchen eingesetzt?
2. Merkt ihr, dass weniger Kandidaten eingestellt oder ausgebildet werden? Oder plant man das zumindest für die Zukunft, weil klassische Einstiegsarbeit wegfällt?
3. Spürt ihr schon Preisdruck von Mandanten, z. B. Forderungen nach niedrigeren Pauschalen, weil „das ja jetzt die KI macht“? Und erwartet ihr, dass das stärker wird?
4. Wie stellt ihr euch den Beruf in 5–10 Jahren vor? Weniger Leute, die mehr Fälle betreuen, oder eher eine Verschiebung hin zu Strategie, Beratung und Streitverfahren?
5. Würdet ihr jemandem in meiner Situation heute noch zu diesem Weg raten? Und gibt es etwas, das ich während des Studiums tun kann, um später besser aufgestellt zu sein (Schwerpunkte, Praktika, KI-Kenntnisse o. Ä.)?
Ich freue mich über ehrliche Einschätzungen, gerne auch skeptische.
Danke euch!
ich studiere Elektrotechnik und werde voraussichtlich 2031 meinen Master abschließen. Der Weg zum Patentanwalt reizt mich sehr, aber die Entwicklung bei KI macht mich ehrlich gesagt etwas unsicher. Wenn ich 2031 als Kandidat anfange, wäre ich ja erst um 2034 fertig und da frage ich mich, wie der Beruf dann aussieht.
Deshalb würde mich eure Einschätzung aus der Praxis interessieren:
1. Wie gehen eure Kanzleien bzw. Patentabteilungen aktuell mit KI um? Wird sie schon fest beim Ausarbeiten von Anmeldungen, bei Bescheidserwiderungen oder Recherchen eingesetzt?
2. Merkt ihr, dass weniger Kandidaten eingestellt oder ausgebildet werden? Oder plant man das zumindest für die Zukunft, weil klassische Einstiegsarbeit wegfällt?
3. Spürt ihr schon Preisdruck von Mandanten, z. B. Forderungen nach niedrigeren Pauschalen, weil „das ja jetzt die KI macht“? Und erwartet ihr, dass das stärker wird?
4. Wie stellt ihr euch den Beruf in 5–10 Jahren vor? Weniger Leute, die mehr Fälle betreuen, oder eher eine Verschiebung hin zu Strategie, Beratung und Streitverfahren?
5. Würdet ihr jemandem in meiner Situation heute noch zu diesem Weg raten? Und gibt es etwas, das ich während des Studiums tun kann, um später besser aufgestellt zu sein (Schwerpunkte, Praktika, KI-Kenntnisse o. Ä.)?
Ich freue mich über ehrliche Einschätzungen, gerne auch skeptische.
Danke euch!
